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komische Comedy?

Guten Tag,

ich komme gerade vom Ausflug mit meinem kleinen Sohn wieder - ja ich habe eine Sohn, preiset den Herren dass ich Protestant bin! So hab ich sogar zwei Kinder, aber wie gesagt gerade war ich mit meinem Sohn unterwegs. Wir haben eine kleine Motorradtour gemacht und ein bisschen die letzten schönen Sonnenstrahlen bei angenehmer Witterung genossen. Das war wirklich herrlich. Haben zwischendurch auch ein bisschen gepnickt und sind letztendlich auch wieder zurückgefahren. Das hat wirklich Spaß gemacht und muss demnächst mal mit der ganzen Familie unternommen werden.

Meine Schwägerin hat ihrem Neffen (also meinem Sohn) Karten für so ne komische Comedy-Veranstaltung geschenkt. Ich halte von denen nicht so viel, da derzeit der Kommerz-Humor hauptsächlich aus sexistischen und platten Witzen besteht. Natürlich kann ich es meinem Sohn nicht verbieten, aber ich bin ja nicht doof und hab schon meine Methoden.

Also hab ich ihn gefragt ob wir die Karten nicht bei ebay reinstellen wollen. Von dem was wir für die Karten dann an Geld bekommen unternehmen wir was schönes. Er darf dann komplett bestimmen was wir machen und ist gleichzeitig auch noch der Schatzmeister. Das bedeutet er darf das Geld verwalten und bestimmen wofür es ausgegeben wird. Dadurch übernimmt er auch ein bisschen Verantwortung und muss dann auch selbst bezahlen und so.

Und der Tante wird natürlich nichts davon gesagt, dass wir nicht da waren. Müssen uns nur noch absprechen was wir der Tante sagen, damit da nicht unterschiuedliche Erzählungen kommen und wir auffliegen, denn das wäre peinlich. Aber nun gut, die Karten sind online da er einwilligte und ich bin gespannt. Also gespannt darauf ob und für wie viel die gekauft werden und zum anderen gespannt was sich mein Kleiner überlegt!

 

19.10.12 17:12, kommentieren

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Die Geschichte vom alten Mann

Guten Tag,

ich glaube ich habe das letzte mal ganz zu erwähnen, dass ich Evangelist bin und nicht zu den Katholiken gehöre. Auf der anderen Seite denke ich mir, dass das eigentlich auch jedem klar gewesen sein wird, denn welcher Katholik beschäftigt sich bitte mit dem Internet oder hat keine total engstirnigen Ansichten?

Es ist wirklich erstaunlich, dass sich bei den Katholiken seit des berüchtigten Thesenanschlags Luther 1517 kaum etwas getan hat und sie bis heute nicht dazu gelernt haben. Der Papst ist konservativ wie eh und je, Bischöfe und alle anderen die ein Amt inne haben dürfen keine Frau haben und in Sachen kleine Messdiener sag ich jetzt mal nix.

Jedenfalls zeigt das schon der Staat Bayern wie krass die Katholiken drauf sind, sodass gerade in diesem Freistaat die Religion einen unglaublich großen Einfluss hat. Ich meine schaut euch doch mal die CSU und die damit verbundene Regierung in Bayern an. Alles alte Säche mit grauen Haaren, für die Öffentlichkeit sind ein paar Frauen dabei, obwohl man die doch lieber alle an den Herd zu Hause zurückbringen würde, um ihnen dann zum Dank eine Prämie auszuzahlen.

Da gelobe ich mir doch das Evangelium, was ja genauso seriös ist wie der Katholizissmus. Sicher, zu Luthers Zeiten war protestantisch sein klarer Punk, da man sich den bestehenden Institutionen widersetzte, aber wir sind gereift und erwachsen geworden und zeigen dem alten Mann Katholizismus nun schon seit längerer Zeit wie es richtig funktioniert. Aber wie auch einst Jopi Heesters, scheint diese Glaubensrichtung viel älter zu werden als man es zu erwarten scheint und ich sehe auch in den nächsten 100 Jahren keine Anzeichen dafür, dass der Papst einen Abgang macht, also für immer versteht sich.

 

14.10.12 19:17, kommentieren

Facebook und Co.

Also ich bin ja wirklich tolerant, was den Glauben angeht, aber manchmal muss ich mich schon fragen, ob einige meiner Glaubensbrüder noch richtig bei Trost sind. Was die da auf dieser fundamentalistischen Seite von sich geben ist eine Schande... Die könnten sich angesichts ihrer Radikalität eigentlich gleich mit den Salafisten in ein Boot setzen, am besten oberhalb eines Wasserfalls... Herr, du mögest mir verzeihen! Ich kann auch nicht verstehen, warum manche Menschen nicht verstehen können, das sich der Glaube auch weiterentwickeln muss, so wie es auch die Welt, die uns umgibt, tut. Mit meinem Auftritt auf Facebook und Myspace versuche ich da mit gutem Beispiel voran zu gehen. Ich habe das auch auf der letzten Bezirkspriesterkonferenz zur Sprache gebracht, dass wir uns mehr öffnen müssen, aber die meisten anderen Geistlichen haben da nur gelacht und so getan als wäre ich verrückt. Ein paar schienen aber Facebook schon zu kennen, ich will jetzt nicht sagen, dass sie die Seite benutzen, um kleine Jungs kennen zu lernen, aber in ihrer Gemeinde scheint das natürlich ein Thema zu sein. Die Diözese hat jetzt auch schon 472 Freunde und es werden tagtäglich mehr. Vor drei Wochen hat einer den Spruch „Salafisten fisten“ an die Friedhofsmauer gesprüht und ich habe davon ein Foto gemacht, eigentlich weil ich empört war. Das ist jetzt anscheinend der Renner im Internet und wird auch schon fleissig geteilt. Das Foto hat mittlerweile über 5000 Likes bekommen und mir ist es jetzt schon ein bisschen peinlich, dass ich das auf Facebook veröffentlicht habe. Aber es hat ja auch etwas Gutes. Meine Gemeinde wird dadurch bekannter und vielleicht findet ja der eine oder andere auf diesem Wege zu Gott. Das kann man nur hoffen, denn in der heutigen Zeit, ist es wichtig für die Menschen, dass sie halt haben und eine Schulter zum Anlehnen finden

10.10.12 20:25, kommentieren